Ostara......

Liebe Fliegerinnen und Flieger

 

Einer meiner Lieblingsloops ist mein Glaube an ein "fertigwerden* und *wenn das ... dann erledigt ist*, so habe ich dann so richtig Zeit für mich...

aber ich lasse meinen liebgewonnen Glauben immer wieder seine Wege ziehen... und siehe da, nun ist Zeit für ein paar Infos für den kommen Donnerstag.

 

Die Frühjahrstagundnachtgleiche wurde in der keltischen Kultur als Ostara, das Frühlingsfest gefeiert. Das neue Leben wurde begrüsst und den Göttern gedankt, dass die Familie über den Winter gekommen ist.

Gefährlich, lebensfeindlich und entbehrungsreich war der Winter auf jeden Fall. Die Freude, das Schlimmste überstanden zu haben, und die Dankbarkeit gegenüber den Göttern, die die die Kraft dazu gaben, war denn auch stets ein wichtiges Element des Ostara-Festes. Ostara ist auch ein Fest des Aufbruchs, der Erneuerung und Erwartung. Die ersten Blumen, Baumknospen und der Gesang der Vögel künden vom Wiedererwachen des Lebens.

Bald wird der Nachwuchs im Stall und draussen in der freien Natur geboren. Diejenigen die mit der Natur und von der Natur leben, sind wohl ganz besonders damit verbunden.

 

Ich bin nicht verhungert oder erfroren – mit Gefahren, die mir im Schutz der modernen Zivilisation fern scheinen, waren aber meine Ahnen mit jedem Winter verbunden.

Und gerade jetzt merke ich, das ich als einer der in der Stadt lebt, mit dem traditionellen Frühlingshoffnungen nicht mehr viel zu tun habe...

Aber was wären all meine Pläne, worauf auch immer ich sie richten mag, ohne die Fruchtbarkeit der Felder und des Viehs, von denen mein Leben nicht minder abhängt, als das unserer Vorfahren?

Vielleicht ist mir dieses Bewusstsein heute näher als ich es vielleicht wahrhaben will und setze ein paar Samen, welchen ich entspannt beim wachsen zuschauen kann, weil ich darauf vertrauen kann, dass das was kommt ganz und gar zu mir gehört.

 

herzlich Ralph

 

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