Angst und Panik

angst und panik

 

versuch nicht, deine gedanken zu stoppen, lass sie mit voller kraft kommen, nur, identifizier dich nicht mit ihnen, sei ein zuschauer deiner gedanken.  

 

wenn du denkst, dass du die nase von diesen gedanken voll hast, wenn du dir wünscht, diese gedanken wären nicht da, dann ist das wie das füttern des wolfes. widerstand dem gegenüber was ist, macht diese widerstände immer grösser und grösser.

 

schau dem zu, was da in dir abläuft, sei achtsam, heiss alles willkommen, was dich zu überrollen droht. dann übergib dich ganz, lass es zu. du kannst einfach zuschauen, musst nicht urteilen, wünschen und hoffen. lass es geschehen und bleib draussen. 

 

lange zeit denken wir, es ist nicht möglich, draussen zu bleiben. es ist stärker, es ist mächtiger. lass es zu, gib auf, lass dich überollen. lass dich verbrennen. lass deine welt verbrennen. 

 

hören wir auf, irgendwelche techniken anzuwenden, die uns helfen sollen, die uns retten sollten. wenn wir gerettet werden wollen, sind wir opfer. opfer unserer gedanken. 

 

lass den körper fühlen, was immer da ist zu fühlen. lassen wir einfach zu was ist, hören wir auf zu wünschen und zu hoffen. wir sind nur zuschauer, die dem feuer, das alles verbrennt, einfach zuschauen. versuche nichts zu verändern, nicht das bild, das unsere augen sehen noch die augen, die sehen. umarme alles was da brennt. 


auch wenn es heisst, das leben hier zu verlieren, dann komm, und nimm alles, was da ist.  ich öffne alles dem unendlichen und lade alles ein, teil meiner existenz zu sein. ich will alles, was kommt, voll bewusst erleben, angst, panik und tod. alles will ich erleben, darum gehe ich überall hin, wo ich meiner grössten angst begegne. 

 

lass es durch dich hindurch gehen und nicht du gehst durch daduch. 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0